Die Wiederentdeckung der Unsicherheiten und des Nichtwissens

OECD_NEABeitrag zu einem OECD-NEA Symposium

Im Rahmen des Forschungsprojekts ENTRIA haben Hocke und Röhlig für ein OECD-NEA Symposium ein lesenswertes Papier erarbeitet. Es geht um die externe Kommunikation von Safety Case Results – im Deutschen offiziell immer noch mit Langzeitsicherheitsnachweis bezeichnet.

Unsicherheiten und Nichtwissen bei der externen Kommunikation

Sie kommen zu dem Schluss, dass bei der externen Kommunikation zur Sicherheit von Endlagern insbesondere die Unsicherheiten und das Nichtwissen mitkommuniziert werden müssen. Weiterlesen

StandAG: Novellierung tut Not

Quelle: Deutscher Bundestag

Quelle: Deutscher Bundestag

Artikelgesetz seit Anfang 2014 in Kraft

Seit dem 01.01.2014 ist das gesamte Artikelgesetz zur Standortauswahl von Langzeitlagern für radioaktive Abfälle in Kraft (Bundesgesetzblatt Teil I, 2013, Nr. 41, Punkt 7). Und schon jetzt ergeben sich vielfältige Notwendigkeiten der Novellierung.

Festlegung zur Zwischenlagerung

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Wann wird das Standortauswahlgesetz novelliert?

StandAG

Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe

Nach § 3 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) sollte eine Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe gebildet werden. Diese sollte bis zum 31. Dezember 2015 ihre Handlungsempfehlungen vorlegen. Die Frist kann nach Absatz 5 des oben genannten Paragrafs einmalig um sechs Monate verlängert werden. Die Kommission hat nach § 4 StandAG eine umfangreiche Arbeit zu leisten. Deshalb wurden die entsprechenden Paragrafen bereits zum 27.07.2013 in Kraft gesetzt, während das Gesamtgesetz erst seit Anfang des Jahres 2014 gilt.

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Kopfschütteln beim Vortrag zur deutschen Endlagersuche

Forsmark_GneisVortrag auf EFG-Jahrestagung

Auf der Jahrestagung der European Federation of Geologists (EFG) im Mai/Juni 2013 stand das Thema Endlager für atomaren Abfall im Mittelpunkt. Da die Tagung in Stockholm stattfand, nahm naturgemäß das schwedische Vorgehen (siehe auch Das Schwedische Modell..) einen breiten Raum ein (siehe Bericht in GMIT Nr. 54 Dezember 2013, Seite 28-32). Zum deutschen Beitrag wird Folgendes ausgeführt:

Wie zu erwarten, rief der anschließende Vortrag von Klaus-Jürgen Röhlig über den derzeitigen verfahrenen Stand der Endlagersuche in Deutschland ein ähnliches Kopfschütteln hervor, denn hier heißt es ja jetzt: „Kommando zurück, alles auf Anfang – lasst uns nun endlich ‚richtig‘ nach einem geeigneten Standort suchen…“

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