Die geologische Überprüfungskompetenz wurde gestärkt

Personeller Aufbau

Auch wenn der personelle Aufbau der Institutionen, die sich nach StandAG mit der Standortsuche für hochradioaktive Abfälle zu befassen haben, mehr oder weniger im Dunkeln abspielt, sind jetzt doch zwei Personalien öffentlich bekannt geworden. Bei beiden Personen handelt es sich um Mitarbeiter mit geologischem Hintergrund.

Leitung des Fachgebiets FA2 des BfE

Im BfE wurde die Leitung des Fachgebiets FA 2 – Forschung bezüglich Standortauswahl und Öffentlichkeitsbeteiligung / Forschung nukleare Entsorgung/kerntechnische Sicherheit (übergreifende Themen) – mit Dr. Axel Liebscher besetzt. Herr Liebscher war vorher am Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) tätig. Er leitet dort seit 2016 die Sektion Geologische Speicherung.

Geschäftsstelle des NBG

Für die Geschäftsstelle des NBG wurde Stefan Banzhaf als geologische Fachkraft gewonnen. Er befasste sich bisher im Wesentlichen mit hydrogeologischen Fragestellungen.

Check and Balances

Beiden Mitarbeitern ist ein guter Start zu wünschen. Die Stärkung der geologischen Überprüfungskompetenz bei der Standortsuche und damit die ansatzweise Umsetzung des Prinzips Check and Balances kommt gerade rechtzeitig zum
Zweiten Fachworkshop zur Standortauswahl. Die BGE fragt bei den Ländern zum zweiten Mal geologische Daten ab am 16./17.04.2018 in Braunschweig.

BGE und BMU ohne aktuelles Organigramm

Über den weiteren Aufbau der BGE ist nicht viel zu erfahren, das Organigramm zeigt immer noch den Stand vom 01.09.2017. Auch die personellen Entscheidungen im BMU scheinen noch keinen vorläufigen Abschluss gefunden zu haben. Ein Organigramm ist zurzeit nicht verfügbar. Interessant ist hier, ob der Staatssekretär Flasbarth von der BGZ wieder zum BMU wechselt und der ehemalige Abteilungsleiter Z Seeba von der BGE ins Ministerium zurückfindet.

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