Die ExpertInnen melden sich zu Wort

zur_sacheBürgerInnen wurden zu ExpertInnen

Im Nachgang zum Besuch von Bundesumweltminister Altmaier am 21. Januar 2013 im Wendland haben wesentliche AkteurInnen ihre Ansichten zusammengetragen und in einer Broschüre veröffentlicht. Der Titel lautet  “Der fünfte Schritt vor dem ersten? – Warum dieses “Endlagersuchgesetz” der falsche Weg ist” (No.12 der Lesereihe “Zur Sache” kann bei der BI Lüchow-Dannenberg gegen eine Spende von 3 Euro angefordert werden: Tel. 05841 4684 oder per Mail buero@bi-luechow-dannenberg.de).

Die betroffenen BürgerInnen, die schon seit 36 Jahren mit der Materie vertraut sind, äußern Positionen, die sich nicht mit NIMBY abtun lassen.

Weiterlesen

Gorleben: Weil könnte Fehler von Albrecht korrigieren

gor_gnsSuche nach NEZ-Standort

Im Jahr 1976 wurde die Suche nach dem Standort des Nuklearen Entsorgungszentrums (NEZ) inklusive Endlager der KEWA abgebrochen, und das Land Niedersachsen begann mit einer eigenen Suche.

Eigene Suche des Landes Niedersachsen

Diese Suche lief nach Schilderungen in der Sitzung des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtages am 17.10.1977 (veröffentlich von der GNS auf www.endlagerung.de, abgerufen 2005) mehrstufig ab. Beteiligt waren die Landesministerien für Wirtschaft, Soziales und Landwirtschaft, das Landesamt für Bodenforschung und das Oberbergamt.

Trotz dürftiger Datenlage: Ministerpräsident Albrecht benennt nur einen Standort

Weiterlesen

Niedersachsen sollte endlich seine geologische Fachkompetenz nutzen

welt_2Beteiligung an der ergebnisoffenen Suche

Laut WELT vom 09.03.2013 sagte Ministerpräsident Weil anlässlich des Besuchs von Bundesumweltminister Altmaier in Hannover:

Niedersachsen wird sich bei einer nationalen und ergebnisoffenen Suche sehr engagiert beteiligen.

Entschärfung des Gorleben-Dilemmas durch Fachkompetenz des Landes

Weiterlesen

“Aber wenn der Atommüll nicht nach Gorleben kommt,….”

DrieschnerNachhilfeunterricht

Der ZEIT-Redakteur Frank Drieschner hat in einem Video von gerade einmal 5 Minuten die Probleme der Endlagersuche treffend zusammengefasst. Jeder an den seit dem 11.11.2011 laufenden Verhandlungen Beteiligte sollte sich dieses Video ansehen. Soviel Zeit für Nachhilfeunterricht sollte sein. Man hat den Eindruck, die beteiligten Politiker haben das Problem immer noch nicht begriffen. Oder wollen sie es aus parteitaktischen Gründen nicht begreifen?

Im Folgenden sollen wesentliche Passagen des Videos dargestellt und diskutiert werden.

Niederlande, Skandinavien, Schweiz und Deutschland

Weiterlesen

Entsorgungskommission liefert nach einem Jahr nur halbe Arbeit

esk2Stellungnahme zur Langzeitrisikoanalyse ERAM

Die Entsorgungskommission (ESK) wurde nach dem Erörterungstermin vom Bundesumweltministerium beauftragt, zur Langzeitrisikoanalyse – von BfS, BMU und ESK auch Langzeitsicherheitsnachweis genannt – für das ERAM eine Stellungnahme abzugeben. Nach gut einem Jahr liegt jetzt das Ergebnis vor.

Nur die Hälfte der Arbeit gemacht

Nach Durchsicht der 50 Seiten muss man feststellen, dass die Entsorgungskommission und insbesondere der ESK-Ausschuss Endlagerung Radioaktiver Abfälle (EL) nur die Hälfte der Arbeit gemacht haben. Die Damen und Herren

Wie unsicher sind geologische Aussagen?

ingle_gene_hazBeste Möglichkeit für Langzeitlager

Die bisherige Endlagerphilosophie in Deutschland geht davon aus, dass die Langzeitlagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Schichten die beste Möglichkeit darstellt.

Kriegerische Auseinandersetzung

Das häufigste Argument ist, dass damit die Abfälle aus dem direkten Wirkungskreis des Menschen entfernt sind. Welche zukünftigen Umgestaltungen der Mensch in seiner Umgebung vollzieht, entzieht sich jeder soliden Prognose. Die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, und das hat die Vergangenheit ziemlich eindeutig gezeigt, ist nicht vorhersehbar. Insbesondere die kriegerischen Auseinandersetzungen sind ein eindeutiges Zeugnis dieses Umstandes.

Weiterlesen

Die “Lösungshöffigkeit” des Endlagerproblems

zeitEignungs- und Lösungshöffigkeit

So wie früher von der “Eignungshöffigkeit” des Salzstocks Gorleben gesprochen wurde, gibt es einige vage Hinweise, dass  das Endlagerproblem “lösungshöffig” ist – und das selbst nach 36 Jahren Missachtung der Wissenschaftsmethodik und der betroffenen BürgerInnen.

Wo?

Weiterlesen

36 Jahre Gorleben – Wann wird Euphemismus zur Lüge?

Zitat_04.02.1977_modVor 36 Jahren

Am 22. Februar 1977 benannte der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht auf der Grundlage einer Kabinettsentscheidung Gorleben als vorläufigen Standort für eine mögliche Anlage zur Entsorgung der bundesdeutschen Kernkraftwerke. Und seit dem hat sich wenig getan.

Untersuchung unterschiedlicher Standorte wurde gestoppt

Das Land Niedersachsen hatte damals die Suche an unterschiedlichen Standorten gestoppt und nur einen Standort benannt. Methodisch ist das ein schwerer Fehler Weiterlesen