SchülerInnen mischen sich ein

wippDer Zeitraum von 10 Millionen Jahren

Die möglichst sichere Lagerung der radioaktiven Abfälle ist eine langfristige Aufgabe. Als Zeiträume fallen da einem die Millionen Jahre ein, die der radioaktive Zerfall braucht, um die Gefährlichkeit des Atommülls auf ein vernachlässigbares Niveau zu reduzieren. Es dauert etwa 10 Millionen Jahre, bis die durch den Abfall verursachte zusätzliche Belastung im Vergleich zur natürlichen Strahlung als gesellschaftlich akzeptabel erscheint.

Der Zeitraum von 40 Jahren

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Der vorschnelle Schluss eines Philosophen

europeanEine unendliche Geschichte

In dem Debatten-Magazin The European veröffentlichte der Philosoph Jörg Friedrich einen Artikel mit dem Titel Eine unendliche Geschichte. Ausgehend von der Feststellung, dass eine seriöse Prognose über die notwendigen Zeiträume für die Endlagerung radioaktiver Abfälle nicht möglich ist, kommt er in dem Beitrag zu dem Schluss, der Abfall müsse sichtbar bleiben. Er plädiert für das Verbleiben  in CASTORen, gut sichtbar, bewacht und ausgeschildert.

Ethische Aspekte bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle

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Strahlentelex: “…Enquete-Kommission…um nicht mit der Bevölkerung reden zu müssen”

stBericht in Strahlentelex

In der Nummer 630-631 der Zeitschrift Strahlentelex vom April 2013 wird auf Seite 9 über den Endlager-Parteienkonsens vom 24.03.2013 berichtet, der dann am 09.04.2013 besiegelt wurde.

Kommentar von Thomas Dersee

Thomas Dersee schreibt dazu einen etwas längeren, sehr lesenswerten Kommentar. Weiterlesen

Politiker dokumentieren ihre Verlogenheit

focusDer strahlende Kompromiss

Noch am 09.04.2013 wurde in einer Pressemitteilung verkündet:

Bund, Länder und Parteien haben sich heute darauf verständigt, dass so schnell wie möglich ein Entwurf für ein Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in den Bundestag eingebracht und noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden soll….
2. Zentrale Regelungen
- Durchführung einer neuen Standortsuche nach dem Prinzip der „weißen Landkarte“
- Keine Vorfestlegungen durch Ausschluss einzelner Standorte (wie z. B. Gorleben)

Das ist das Ergebnis der knapp 17 monatigen Bund-Länder-Verhandlungen, die am 11.11.2011 starteten.

Die Ernüchterung

Am 13.04.2013 veröffentlicht das Magazin FOCUS eine Umfrage bei allen 16 Staatskanzleien der Länder. Weiterlesen

“Warum gibt es immer noch keine Lösung?”

BR2Tagesgespräch in BR2

“Warum gibt es immer noch keine Lösung?” – so lautet die Headline zum Tagesgespräch in BR2 vom 08.04.2013. Und die Antwort ist ganz einfach. Sie wird gegeben vom Geologen Dr. Detlef Appel:

Es wird keine absolute Sicherheit geben, sondern nur eine relative.

Nach dem Falschen gesucht

Man hat einfach nach dem Falschen gesucht. Gesucht wurde gut drei Jahrzehnte lang nach einem sicheren Endlager. Weiterlesen

Gorleben darf nicht im Gesetz stehen

gorWissenschaftsbasierte Suche

Immer wieder wird behauptet, das Endlagersuchgesetz solle eine wissenschaftsbasierte bundesweite vergleichende Suche nach dem bestmöglichen Standort für die Endlagerung radioaktiver Abfälle regeln.

Gesetzentwurf vom 16.01.2013 zerstört die wissenschaftliche Basis

Der Anspruch wird in § 1 Abs. 1 des Gesetzentwurfs vom 16.01.2013 wie folgt formuliert:

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Ethikkommission und Zukunftsrat werden zur Enquete-Kommission

kompromissAnzeichen eines Kompromisses

Nach gut sechzehn Monaten Verhandlungen gibt es nun ein Anzeichen des Kompromisses in der Endlagerfrage zwischen dem Bund und den Ländern und insbesondere dem Land Niedersachsen. Es liegen nun gemeinsame Papiere vom Bund und vom Land Niedersachsen  zum Endlagersuchgesetz und zu einer Bund-Länder-Enquete-Kommission vor.

AkEnd-Empfehlungen von 2002 werden damit aufgegriffen

Damit wird ein Stück weit auf Forderung eingegangen, vor einer vergleichenden Standortsuche noch wichtige Fragen zu klären und nicht endgültig in einem Gesetz festzuschreiben. Ähnliches steht schon im AkEnd-Bericht aus dem Jahr 2002 Weiterlesen