Die Lüge von der Transparenz

transp
BfS und Transparenz

Im Zusammenhang mit der Endlagerung radioaktiver Abfälle wird immer wieder der Begriff Transparenz benutzt. So spricht die zuständige Bundesoberbehörde, das BfS, häufig von Transparenz, um Vertrauen zu schaffen. Zwei Beispiele:
1) Eröffnung von INFO KONRAD

Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger Weiterlesen

Mangelhafte journalistische Qualität von Berichten zur Endlagerung

Title 40 CFR Part 191 - Compliance Certification Application for the Waste Isolation Pilot Plant - Appendix PIC.(1996).

Title 40 CFR Part 191 – Compliance Certification Application for the Waste Isolation Pilot Plant – Appendix PIC.(1996). Page 36

Waste Isolation Pilot Plant – WIPP

Das amerikanische Endlager für Abfälle aus der Atomwaffenproduktion WIPP geriet durch einen Brand am 05.02.2014 und durch eine Freisetzung von Radionukliden am 14.02.2014 in die Schlagzeilen.

Mangelhafte Qualität in der Berichterstattung

Die Berichterstattung in Spiegel Online, FAZ, taz und DWN sprechen alle davon, dass im WIPP radioaktive Abfälle in einem Salzstock endgelagert werden. Das ist falsch und zeigt die mangelhafte journalistische Qualität der Berichterstattung über Endlagerfragen zumindest in Deutschland. Weiterlesen

Notwendiges Qualifikationsprofil der/des Vorsitzenden der Endlagerkommission

perDas Besetzungsverfahren

Einer Meldung von Spiegel Online ist zu entnehmen, dass für die Besetzung der/des Vorsitzenden der Endlagerkommission ein Verfahren verabredet wurde:

SPD-Regierungsmitglieder in Hannover erinnern zudem daran, dass sich die sozialdemokratischen Ministerpräsidenten schon vor Monaten auf ein Verfahren bei der Besetzung des Vorsitzenden-Posten verständigt hätten.

Leider ist das Verfahren nicht veröffentlicht worden. Die SPD kann also in Bezug auf Transparenz noch einiges dazulernen. Man kann nur hoffen, dass bei dem verabredeten Verfahren auch Qualifikationen eine Rolle spielen sollen. Weiterlesen

Die Propagandaspielchen mit der Asse

umidUMID-Themenheft

In der neusten Ausgabe des UMID werden auf den Seiten 144 bis 153  unter der Überschrift Endlager Asse II – Transparenz, Information und Beteiligung: Wie kann verlorenes Vertrauen wiederhergestellt werden? die Informations- und Beteiligungsansätze zur Asse durch das BfS ausschließlich positiv dargestellt.

Asse positiv

Es wird nicht berichtet, dass der Vorbetreiber regelmäßig Informationsveranstaltungen durchgeführt hat. Bis 2006 waren es zehn Veranstaltungen, die im Internet vorbildlich dokumentiert wurden. Solche kommentierten Präsentationen findet man im Asse-BfS-Auftritt nicht. Dort werden die Präsentationen ohne Kommentar und damit unverständlich veröffentlicht.

Und Morsleben?

Es wird nicht erwähnt, dass das BfS zum Endlager Morsleben bis 2009 keine einzige Veranstaltung angeboten hat. Weiterlesen

Forum Standortauswahlgesetz steht jetzt endlich auf YouTube

Forum_EndlDrei Tage für zwölf Schnitte

Ab heute steht der Videomitschnitt zum Forum Standortauswahlgesetz endlich zur Verfügung. Drei Tage wurden gebraucht, um das Video an zwölf Stellen zu schneiden und in den YouTube-Kanal des BMU hochzuladen. Eine detaillierte Liste von Einstiegspunkten fehlt genauso wie eine Transkription. Auf eine stenografische Begleitung, wie es zum Beispiel bei Erörterungsterminen üblich ist, wurde gänzlich verzichtet. Deshalb ist auch ein Zugang über Stichworte nicht möglich, denn die automatische Transkription bringt lediglich Kauderwelsch hervor. Im Folgenden soll der erste von zwölf Abschnitten kurz analysiert werden. Weiterlesen

Der sogenannte “Langzeitsicherheitsnachweis” zum ERAM ist – vorerst? – gescheitert

langz_ERM_gestrHintergrund

Die Sicherheitskriterien von 1983 sind nicht mehr Stand von Wissenschaft und Technik. Deshalb wurden für hochradioaktive Abfälle die Sicherheitsanforderungen von 2010 erstellt. Offensichtlich wurde auf die hochradioaktiven Abfälle eingeengt, um nicht die Projekte ERAM, Konrad und Asse insgesamt betrachten und eventuell revidieren zu müssen.

Weiterlesen

“Kernproblem der Endlagersuche ….. : Was heißt „sicher“?”

bdwBild der Wissenschaften

In einer Textsammlung der Bild der Wissenschaft zum Problem Endlagerung radioaktiver Abfälle, die in einem interessanten Artikel des General-Anzeigers mehrfach zitiert wird, wird am Ende des ersten Absatzes eine grundlegende Feststellung getroffen:

Die Schacht-Konrad-Gegner fordern jedoch: Ein Endlager muss so beschaffen sein, dass es die Radioaktivität für alle Zeiten von allem Lebendigen fern hält. Nur dann sei es sicher. Und schon ist man beim Kernproblem der Endlagersuche angelangt: Was heißt „sicher“?

Sicherheit und Risiko

Weiterlesen