Falsche Berichterstattung des BaSE über die BPG-Sitzung

BaSE nur mit zweiter Reihe vertreten

Mit Datum vom 07.03.2022 gibt es unter BASE>Aktuelles>Weitere Meldungen einen Bericht von der zweiten öffentlichen Sitzung der Beratungs- und Planungsgruppe (BPG), an der das BaSE lediglich mit der zweiten Reihe teilnahm. Die entsandten BPG-Mitglieder des BaSE waren nicht anwesend.

Falscher Titel

Der Titel Rückblick: Über 200 Teilnehmer:innen diskutieren den Arbeitsfortschritt der BGE ist falsch. Die BGE hat, wie auch schon auf der ersten öffentlichen BPG-Sitzung, lediglich zum wiederholten Mal vorgestellt, was sie bis Ende März machen wird. Über Arbeitsfortschritte – wie zum Beispiel die Methode zur Wahl der Untersuchungsräume, über Abgrenzung von Untersuchungsräumen und Untersuchungsgebieten etc. – wurde weder vorgetragen noch diskutiert. Schon bei der ersten öBPG-Sitzung wurde das falsch angekündigt. Seit der Veröffentlichung der Gebiete zur Methodenentwicklung Anfang Juli 2021 gibt es keinerlei öffentliche Mitteilung über Fortschritte bei der Methodenentwicklung zur Reduktion der Teilgebiete auf Standortregionen.

Umbenennung ohne Angabe von Gründen

Interessant ist in der BaSE-Meldung, dass im Nachgang zur öffentlichen Sitzung das Fachforum Teilgebiete in Forum Endlagersuche umbenannt wurde. Eine Begründung wird wieder nicht angegeben. Sollen alle Spuren zum Beschluss der Fachkonferent Teilgebiete ausgemerzt werden? Sollen die BügerInnen verwirrt werden? Nach Ansicht von endlagerdialog.de ist diese Umbenennung genauso überflüssig wie die Namensänderung von BfE in BaSE. Wichtiger wäre die Umbenennung von Euphemismen wie sicheres Endlager in risikoarmes Endlager.

Ein Gedanke zu „Falsche Berichterstattung des BaSE über die BPG-Sitzung

  1. Ende März wird die BGE in einer Veranstaltungsreihe die Methoden zur Bearbeitung der repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen vorstellen. Dazu wird es zwei Dokumente geben: eine Kurfassung der Methodik von etwa 60 Seiten und eine umfassende Herleitung mit Beispielen der Erprobung in den Gebieten zur Methodenentwicklung von etwa 700 Seiten. Dazu wird es eine Kurzfassung der Kurzfassung sowie Storymaps zum leichteren Einstieg in die Themen geben. Am 28./29.3.2022 wird die BGE umfangreich über ihren Arbeitsstand berichten – schriftlich und mündlich in den Veranstaltungen. Außerdem wird sie eine Online-Konsultation für das kürzere Dokument freisschalten und zur Abgabe von umfangreicheren Stellungnahmen auffordern. Der Konsultationszeitraum beträgt acht Wochen. Hier sind die Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: https://www.bge.de/de/aktuelles/veranstaltungen/methodenentwicklung-rvsu/

Schreibe einen Kommentar zu Dagmar Dehmer, BGE Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.