TRANSENS macht Aneignung von Basiswissen möglich

TRANSENS-Ringvorlesung

Ab kommender Woche bietet TRANSENS eine zweisemestrige Ringvorlesung zur nuklearen Entsorgung an. Beginnend mit wesentlichen Aspekten der Atomenergienutzung geht es im ersten Semester bis zum Strahlenschutz, um sich im zweiten Semester mit allen wesentlichen Punkten der Entsorgung zu beschäftigen. Es wird ein weiter interdisziplinärer Bogen gespannt von Technik über Ethik, Soziotechnik, Ökonomie und Rechtswissenschaften bis hin zum Informationsdesign bei transdisziplinärer Arbeit.

Programm als interaktive PDF, siehe hier

Hybridveranstaltung – Teilnahme für jeden möglich

Mit der Ringvorlesung wird die Thematik noch breiter gefasst als die Veranstaltungsreihe Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit? des Forschungszentrums Umweltpolitik (FFU) im Sommersemester 2019. Weiterhin wird die Veranstaltung – bedingt durch die in der Pandemie gesammelten Erfahrungen – im Hybridformat angeboten. Eine Teilnahme ist somit auch über ZOOM ohne Anreise zum Veranstaltungsort Hannover für jeden mit Rechner und Internetanbindung möglich.

Versachlichung der Diskussion möglich

Dieses Angebot des Forschungsverbunds TRANSENS biete die Möglichkeit, die Diskussion zur nuklearen Entsorgung und insbesondere zur Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle rationaler und faktenbasierter zu führen.

Zur Aneignung von Basiswissen für Moderator*innen geeignet

Damit eröffnet sich auch die Möglichkeit, dass Mitarbeiter*innen in den zukünftigen Geschäftsstellen der Regionalkonferenzen (§ 10 Abs. 6 StandAG) und der Fachkonferenz Rat der Regionen (§ 11 Abs. 3 StandAG) eine entsprechende Qualifikation nachweisen müssen. Auch an die Moderator*innen der Konferenzen können entsprechende Anforderungen gestellt werden, so dass die Leitlinien Bürgerbeteiligung des BMU eingehalten werden, worin auf Seite 14 zu lesen ist:

Die Moderation sollte idealerweise ein fachliches Basiswissen zum Beteiligungsgegenstand mitbringen sowie die Konfliktlinien, Debatten und zentralen Akteure im Politikfeld kennen.

Genau dieses Basiswissen kann sich nun jeder in zwei Semestern aneignen.

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