¿“Bürger boykottieren Endlagersuche“?

boykott

Die Sensations-Headline

In der Berliner Zeitung und in der Frankfurter Rundschau vom 25.05.2013 erschien ein Artikel von Steven Geyer mit der Überschrift Bürger boykottieren Endlagersuche. Jede BürgerIn, die die Endlagerdiskussion in den letzten Monaten verfolgt hat, muss das einen Schock versetzt haben. Denn bisher waren gerade die in den Verbänden und Initiativen organisierten BürgerInnen diejenigen, die auf der Basis des Atomausstiegs eine neue Endlagersuche gefordert haben. Weiterlesen

Von der „Expertenkommission“ bis zur „Auswahl“ der Zwischenlager

was_weltInterview mit Peter Altmaier

In der Welt am Sonntag vom 26.05.2013 ist auf Seite 4 ein Interview von Claudia Ehrenstein, Jochen Gaugele und Ulf Poschardt mit Bundesumweltminister Peter Altmaier veröffentlicht. Es geht unter anderem um die Endlagersuche. Darin ist zu lesen:

Ich halte die Idee, der eigentlichen Suche eine zweijährige Phase mit einer Bund-Länder-Kommission vorzuschalten, für richtig und hilfreich…..Man kann solch eine Expertenkommission….

Die sogenannte Expertenkommission

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Berlin ist nicht der einzig mögliche Endlagerstandort

gemGemeinsame Pressemitteilung

Heute haben die Organisationen .ausgestrahlt, BUND e. V. und Greenpeace e. V. in einer Pressemitteilung ein neues Endlagersuchgesetz gefordert. Das trifft nicht den wesentlichen Schwachpunkt des dem Bundestag vorliegenden Standortauswahlgesetzes.

Ist ein Gesetz notwendig?

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SchülerInnen mischen sich ein

wippDer Zeitraum von 10 Millionen Jahren

Die möglichst sichere Lagerung der radioaktiven Abfälle ist eine langfristige Aufgabe. Als Zeiträume fallen da einem die Millionen Jahre ein, die der radioaktive Zerfall braucht, um die Gefährlichkeit des Atommülls auf ein vernachlässigbares Niveau zu reduzieren. Es dauert etwa 10 Millionen Jahre, bis die durch den Abfall verursachte zusätzliche Belastung im Vergleich zur natürlichen Strahlung als gesellschaftlich akzeptabel erscheint.

Der Zeitraum von 40 Jahren

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Der vorschnelle Schluss eines Philosophen

europeanEine unendliche Geschichte

In dem Debatten-Magazin The European veröffentlichte der Philosoph Jörg Friedrich einen Artikel mit dem Titel Eine unendliche Geschichte. Ausgehend von der Feststellung, dass eine seriöse Prognose über die notwendigen Zeiträume für die Endlagerung radioaktiver Abfälle nicht möglich ist, kommt er in dem Beitrag zu dem Schluss, der Abfall müsse sichtbar bleiben. Er plädiert für das Verbleiben  in CASTORen, gut sichtbar, bewacht und ausgeschildert.

Ethische Aspekte bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle

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