Asse: Material für die eifrigen LeserInnen

KFK_BerDie Jahresberichte des Projekts “Tieflagerung radioaktiver Abfälle” von 1964 bis 1979 sind als Berichte des Kernforschungszentrums Karlsruhe (KFK-Berichte) zugänglich. Allein der des Jahres 1967 war nicht auffindbar.

Die Berichte geben einen Überblick über die Aktivitäten in der Asse II aus der Sicht des Betreibers und des Kernforschungszentrums.

Sicherlich kann das Material dem eifrigen Leser Einiges an Detailinformationen liefern. Deshalb anbei die Zusammenstellung der Berichte. Weiterlesen

Das Management der Zutrittswässer in der Asse – Wo ist die Rechfertigung?


Die Maßnahme von Anfang 2009

Die Asse Einblicke 19/2012 widmen sich unter anderem dem Laugenmanagement in der Asse. Das war die erste Maßnahme nach Übernahme der Asse durch das BfS im Januar 2009. Durch Änderung insbesondere der Frischluftzufuhr wurde die Aktivität der Zutrittswässer reduziert. Darüber ist im Internet zu lesen:

Nach dem Betreiberwechsel wurde ein neues Verfahren für das Management der Zutrittswässer eingeführt, mit dem die Aufnahme von Tritium aus der Grubenluft deutlich verringert werden konnte.

Wo bleibt das Tritium?

Eine wesentliche Frage wird nicht angesprochen: Wo bleibt das Tritium, was nicht mehr von den Zutrittswässern aufgenommen wird und nicht mehr in das Bergwerk Marieglück bei Höfer gebracht wird? Aus handelt sich um etwa (200-40) Bq/l * 3,85 Mio l/a = 616 Mio Bq/a. Weiterlesen

“Langzeitsicherheitsnachweis” – Das BfS lernt endlich dazu

“Berechnung” der Langzeitsicherheit

Noch auf der öffentlichen Veranstaltung des BfS zur Asse am 25.09.2012 trug die Vizepräsidentin des BfS vor:

Die Frage, wie errechnet man die Langzeitsicherheit, die ist durchaus nicht trivial.

Danach war das BfS offensichtlich am 25. September noch der Meinung, dass die Langzeitsicherheit berechnet werden könne.

mathematical proof of long-term safety is not feasible

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Zeugnis gefunden

Zeugen

In dem Artikel Zeugen gesucht – 12.02.2009, Schöppenstedt wurde nach Zeugen gesucht, die an einer Veranstaltung am 12.02.2009 teilnahmen und bezeugen können, dass dort vom BfS behauptet wurde,  die Asse sei “eines der größten Umweltprobleme der Bundesrepublik”.

Zeugnis

Dies ging auf eine Antwort des BfS zu dieser Aussage zurück. Darin wurde bestritten, dass es ein solches Statement des BfS gibt. Weiterlesen

Einigungsvorschlag kann jetzt öffentlich diskutiert werden

Geheimpapier

Seit dem 23.03.2012 hat einigen ausgewählten MedienvertreterInnen ein Papier der Bundesregierung vorgelegen, in dem den Bundesländern inoffiziell der Vorschlag unterbreitet wird, die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben noch im Jahr 2012 einzustellen und in den Offenhaltungsbetrieb überzugehen. Weiterlesen

Zeugen gesucht – 12.02.2009, Schöppenstedt

Am 12.02.2009 fand eine Veranstaltung zum Betreiberwechsel bei der Asse statt. Darüber gibt es Berichte des BfS und in den Medien. So findet sich auf der Site des STERN eine auf DPA/AP zurückgehende Meldung, in der zu lesen ist:

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat das Atommülllager Asse in Niedersachsen als “eines der größten Umweltprobleme der Bundesrepublik” bezeichnet. Weiterlesen

ASSE II verkommt zum politischen Kasperletheater

Das Bergwerk ASSE II macht offensichtlich eine steile politische Karriere. Diese begann 1976 bei der Novellierung des Atomgesetzes. Darin wurden wichtige Punkte der Endlagerfrage festgelegt. Vergessen wurde aber eine Übergangsregelung für das Entsorgungsbergwerk ASSE II. Dass dies unter der damaligen SPD/FDP-Koalition mit Kanzler Helmut Schmidt absichtlich geschah, ist nicht bewiesen, aber wohl anzunehmen. Weiterlesen