Wie unsicher sind geologische Aussagen?

ingle_gene_hazBeste Möglichkeit für Langzeitlager

Die bisherige Endlagerphilosophie in Deutschland geht davon aus, dass die Langzeitlagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Schichten die beste Möglichkeit darstellt.

Kriegerische Auseinandersetzung

Das häufigste Argument ist, dass damit die Abfälle aus dem direkten Wirkungskreis des Menschen entfernt sind. Welche zukünftigen Umgestaltungen der Mensch in seiner Umgebung vollzieht, entzieht sich jeder soliden Prognose. Die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, und das hat die Vergangenheit ziemlich eindeutig gezeigt, ist nicht vorhersehbar. Insbesondere die kriegerischen Auseinandersetzungen sind ein eindeutiges Zeugnis dieses Umstandes.

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Die „Lösungshöffigkeit“ des Endlagerproblems

zeitEignungs- und Lösungshöffigkeit

So wie früher von der „Eignungshöffigkeit“ des Salzstocks Gorleben gesprochen wurde, gibt es einige vage Hinweise, dass  das Endlagerproblem „lösungshöffig“ ist – und das selbst nach 36 Jahren Missachtung der Wissenschaftsmethodik und der betroffenen BürgerInnen.

Wo?

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36 Jahre Gorleben – Wann wird Euphemismus zur Lüge?

Zitat_04.02.1977_modVor 36 Jahren

Am 22. Februar 1977 benannte der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht auf der Grundlage einer Kabinettsentscheidung Gorleben als vorläufigen Standort für eine mögliche Anlage zur Entsorgung der bundesdeutschen Kernkraftwerke. Und seit dem hat sich wenig getan.

Untersuchung unterschiedlicher Standorte wurde gestoppt

Das Land Niedersachsen hatte damals die Suche an unterschiedlichen Standorten gestoppt und nur einen Standort benannt. Methodisch ist das ein schwerer Fehler Weiterlesen

„Kernproblem der Endlagersuche ….. : Was heißt „sicher“?“

bdwBild der Wissenschaften

In einer Textsammlung der Bild der Wissenschaft zum Problem Endlagerung radioaktiver Abfälle, die in einem interessanten Artikel des General-Anzeigers mehrfach zitiert wird, wird am Ende des ersten Absatzes eine grundlegende Feststellung getroffen:

Die Schacht-Konrad-Gegner fordern jedoch: Ein Endlager muss so beschaffen sein, dass es die Radioaktivität für alle Zeiten von allem Lebendigen fern hält. Nur dann sei es sicher. Und schon ist man beim Kernproblem der Endlagersuche angelangt: Was heißt „sicher“?

Sicherheit und Risiko

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Jetzige Erkenntnisse zum Standort Gorleben heranziehen?

haz_2HAZ-Artikel

Ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen mit dem Titel Neuer Vorstoß zu Endlagersuchgesetz befasst sich intensiv mit dem weiteren Verfahren um Gorleben. Darin kommen Frau Harms (GRÜNE) und Herr Miersch (SPD) zu Wort. Eine wesentliche Passage ist:

Nach den Vorstellungen von Miersch und Harms, die beide aus Niedersachsen stammen, soll eine Ethikkommission aus Experten eingesetzt werden, die sich über Auswahlkriterien und die Anforderungen eines möglichen Gesetzes Gedanken macht. Dabei würden nach ihren Vorstellungen die jetzigen Erkenntnisse zum Standort Gorleben ebenso herangezogen wie ein internationaler Vergleich angestellt werden, wie andere Länder mit der Endlagersuche umgehen. Nach Abschluss der Ethikkommission sollen Verhandlungen im Bundestag beginnen.

Ethikkommission?

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Gorleben ist fast überall, Gorleben gibt es mindestens 171-mal in Deutschland!

8-3082_Salz_bgrNeue Endlagersuche

Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle soll angeblich eine vergleichende Suche durchgeführt werden. Eine Begründung dafür ist bisher nicht geliefert worden. Mit dieser Zielrichtung wird seit dem 11.11.2011  auf Bund-Länder-Ebene – bisher ergebnislos – verhandelt.

Komparative Suche als Wissenschaftsmethode

Die nun angestrebte Methodik ist aus wissenschaftsmethodischer Sicht zu begrüßen. Unsicherheit und Nichtwissen bei der Endlagerproblematik sowie der Optimierungsgrundsatz des Strahlenschutzes machen dies erforderlich. Weiterlesen

Deutschland ist offensichtlich Analphabet in Wissenschaftstheorie

drk_eskInterview im Deutschlandradio Kultur

In einem Interview des Deutschlandradios Kultur mit  Prof. Dr. Thomas Fanghänel, stellvertretender Vorsitzender der Entsorgungskommission, wird klar: In Deutschland herrscht auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie Analphabetismus. Es gibt kein Verständnis, welche wissenschaftliche Methode bei welchen realen Problemen eingesetzt werden sollte, um zu einem rationalen Ergebnis zu kommen.

Es fehlt die Begründung einer komparativen Suche

Das reale Problem ist die Suche nach einem Endlager in Deutschland. In dem gesamten Interview vermisst man eine Begründung für eine komparative Endlagersuche. Allgemein ist eine komparative Methodik immer dann angezeigt, wenn eine absolute Methode mit hohen Unsicherheiten behaftet ist.

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Weil: „Wir brauchen eine nationale Ethikkommission..“

bild_biBild am Sonntag

In einem eigenen Beitrag in der Bild am Sonntag führt Stephan Weil aus:

Wir brauchen eine nationale Ethikkommission, die den Weg zu einem wirklich sicheren Endlagergesetz bereitet.

Hauruck-Entscheidung nach 15 Monaten?

Weiter oben spricht er von einer Hauruck-Entscheidung. Aber solch eine Hauruck-Entscheidung ist sowieso nicht möglich, da bereits seit dem 11.11.2011 darüber auf der parteipolitischen Spitzenebene verhandelt wird. Weiterlesen