Diversität und Strahlenschutz

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Beitrag auf heute.de

In einem Beitrag auf heute.de vom 06.08.2016 findet sich eine interessante Äußerung von Herrn Kleemann, ehemaliges Mitglied der Endlagerkommission. In dem Artikel mit dem Titel Atom-Endlager in Bayern? „Wir haben Angst“ wird er wörtlich zitiert mit:

Für mich wäre eine Lösung ideal, bei der mehrere Sicherheitsbarrieren vorhanden sind, die die unterschiedlichen Eigenschaften der Wirtsgesteine sinnvoll kombinieren.

Herr Dr. Kleemann fordert jetzt Diversität

Er spricht sich hiermit also eindeutig für die Diversität auch von geologischen Barrieren aus. Weiterlesen

BfS zeigt sich bei der Endlagersuche verwirrt

bfs_koenigZentrale Aufgaben bei der Endlagersuche

Anlässlich der Benennung von Herrn König zum Präsidenten des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) erschien auf der Internetsite des BfS ein Artikel, der eher Verwirrung stiftet als Information vermittelt. So lautet eine Passage:

Er leitet seit über 17 Jahren das BfS, dem bisher bereits zentrale Aufgaben oblagen, die nun in das neue BfE übergehen.

Die bisherigen zentralen Aufgaben gehen nicht an das BfE über, sondern auf die Bundes-Gesellschaft für kerntechnische Entsorgung (BGE). Das BfS war bisher operator, in Zukunft wird dies die BGE sein. Das BfE wird dagegen die Rolle des regulators übernehmen, die bisher die Bundesländer hatten, bei denen auch die Aufgabe für Öffentlichkeitsbeteiligung – im Rahmen der Planfeststellungsverfahren – lag.

Endlich Abschaffung der Eigenüberwachung

Allein die Aufgabe der Überwachung geht von einer Organisationseinheit des BfS, die nicht Weiterlesen

Gorleben: Nach einem Jahr endlich Zugang zu den Informationen

akteneinsichtBfS mache alle Schritte mehr als transparent

Erinnert sei an den Auftritt des BfS in der Sitzung der Endlagerkommission am 03.07.2015. Damals wurde im Zusammenhang mit der wiederholten Frage von Herrn Thomauske zur Verschlechterung der sicherheitlichen Situation bei der Offenhaltung des Bergwerks Gorleben behauptet, das BfS mache alle Schritte mehr als transparent und die Informationen könne man auf der Internetseite nachlesen.

Doppelte Falschaussage

Dies traf nicht zu. Alle zwei Behauptungen entsprachen nicht den Tatsachen, siehe auch Beiträge

Ein Jahr verspätet stehen Unterlagen endlich zur Verfügung

Jetzt endlich – nach einem Jahr – können die wesentlichen Unterlagen auf der BfS-Site nachgeschlagen werden, siehe hier. Die ehrliche Antwort einer wissenschaftlich-technischen Bundesoberbehörde hätte am 03.07.2015 in etwa folgendermaßen lauten müssen:

Das BfS hat zur Entscheidung im politisch-administrativen Umfeld diverse Studien erstellt, von denen aber lediglich die am Unverfänglichste im Internet zur Verfügung steht. Alle anderen werden noch unter Verschluss gehalten. Insbesondere im Hinblick auf die Frage von Herrn Thomauske ist ein fachliches Defizit zu verzeichnen, denn notwendige gebirgsmechanische Modellrechnungen wurden noch nicht durchgeführt. Dieses Defizit ist umgehend zu beheben.

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