„Kein Endlager-Standort in [Bundesland xy]“?

geopot_hess„Nein. Es gibt keinen Standort in Hessen“

In einem Interview des Hessischen Rundfunks mit der Landesumweltministerin  antwortete Frau Puttrich auf die Frage, ob ergebnisoffene Endlagersuche auch bedeute, dass ein Standort in Hessen denkbar wäre, da ja auch Atommüll aus Biblis und Hanau endzulagern sei, mit einem kurzen:

Nein. Es gibt keinen Standort in Hessen, der geeignet wäre.

Neuere wissenschaftliche Arbeiten?

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Schutzziele bei der Endlagerung und Risikokonzept

Verkürzung der Schutzziele beim Endlager Morsleben

Bei der neuerlichen Inaugenscheinnahme des Endlagers Morsleben am 06.11.2012 durch interessierte EinwenderInnen und andere wurde wiederholt argumentiert, dass die Schutzziele nachweislich eingehalten werden. Bezogen wird sich dabei auf den Grenzwert in § 47 der Strahlenschutzverordnung von 0,3 mSv/Jahr, der für in Betrieb befindliche kerntechnische Anlagen gilt. Dieser Wert wird in den Prognosemodellrechnungen weit unterschritten.

Die Schutzziele im Atomgesetz

Aber sind dies wirklich die Schutzziele, die dem Atomgesetz gerecht werden? Da hilft ein Blick in das Gesetz weiter:

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Anmerkungen zu „Salzstock Gorleben bleibt erste Wahl“ (Merkel 1995)

Zwei Studien der BGR von 1994/95

Die Pressemitteilung vom 28.08.1995 kann schon als legendär bezeichnet werden. Die damalige Bundesumweltministerin stellte Studien zu untersuchungswürdigen Standorten für Atommüll-Endlagerung in Salz und Kristallingestein vor. Dazu heißt es in der Pressemitteilung:

In der Koalitionsvereinbarung zur 12. Legislaturperiode wurde zwischen CDU/CSU und FDP eine Erkundung möglicher weiterer Standorte für hochaktive, stark wärmeentwickelnde Abfälle vorgesehen.

Der Maulkorb von 1985

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Gas- und Kohlenwasserstoffvorkommen

Nach knapp einem Jahr des absoluten Schweigens startete der bereits am 02.12.2010 angekündigte sogenannte „Gorlebendialog“. Am 12. Oktober 2011 wurde ein Fachdialog zu „Gas- und Kohlenwasserstoffvorkommen“ veranstaltet. Jeder war eingeladen, ab dem 14. September Fragen einzureichen, die dann von den Experten diskutiert wurden. Weiterlesen